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Burg und Gut Wedigenstein in Barkhausen

Ein Widukind vom Berge - genauer Name liegt nicht vor - hat auf dem linken Weserufer eine zweite Burg gebaut, um für den vermehrten Besitzstand seines Hauses dort einen militärischen und administrativen Mittelpunkt zu schaffen. Er hatte sie nicht irgendwohin gebaut, sondern den Platz vorsorglich ausgesucht. Der Sage nach soll Wittekind, der berühmte Sachsenherzog der um 800 lebte, hier ein Waldhaus gehabt haben. In sächsischer Zeit befand sich auf dem Bergvorsprung vermutlich schon ein Herrenhof oder ein befestigter Platz. Nach Wittekind wurde die Burg "Wedigenstein" genannt.

Das jetzige Gut Wedigenstein in Dehme steht nicht auf dem Platze der Burg. Er liegt 300m westlich. Man erreicht ihn vom Gutshof her über einen Hohlweg, der in die alte, an einigen Meilsteinen kenntliche, ehemalige Poststraße Minden-Gohfeld-Herford mündet. Von ihm führt ein kurzes Wegestück nach Süden auf den Burgplatz. Hier befindet man sich auf einer dem Wiehengebirge vorgelagerten Terrasse. 200m nördlich beginnt der Steilhang. Der breite Raum zwischen Burg und Berg schaltete die Gefahr der Überhöhung der Burg durch den Berg aus, rückt die Burg aber so dicht an die Poststraße, das sie diese sperren kann. (Die jetzige B 61 gab es früher nicht, da die Weser hier lang floß).

1408 wurde die Burg in der Eversteinschen Fehde von dem Mindener Bischof mit einer Feuerwaffe, der "großen Mette", beschoßen und den Lippern, denen sie verpfändet war, wieder abgenommen.

Andreas Büsching, PW den 12.01.99