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Rittergut Rothenhoff

"Wo die Weser einen großen Bogen macht" liegt die ehemals selbständige Gemeinde Costed. Das Rittergut Rothenhoff nimmt die westliche, ausschließlich zur Masch gehörige Hälfte des Dorfes ein (Costed 2200 Morgen, davon Rothenhoff 1100 Morgen).
Über die Entstehung dieses Gutes gibt es keine Unterlagen, es mag eines der beiden "curtes (Tafelgüter)" gewesen sein, das in einer Urkunde vom 6.12.1230 erwähnt wurde. In dieser verpflichtete der päpstliche Visitator Johann den Bischoff von Minden "zwei curtes in Costede", die verpfändet worden waren, bis zum 13.01.1231 einzulösen. Der einzige Beweis ist, daß Rothenhoff in späterer Zeit als Hofgut des Bischofs bezeichnet wird.
Nach alter Überlieferung und Fragmenten einer Urkunde von 1575 befanden sich auf dem Rothenhoffer Gebiet noch sieben Bauernhöfe. Bischof Georg (1556-1566) siedelte die Bauern in einige Nachbardörfer um:
Meyer und Huck nach Dehme, Hahne und Linnemann nach Dützen, Henning und Lange nach Hausberge und Bakemeier nach Holzhausen.
Noch heute wird eine nahe der Weser gelegene Flur "Siebenbauern" genannt.
Nach dem Inventarverzeichnis von 1582 war der bischöfliche Besitz in Costed nur ein Vorwerk zum Amtsgute "Hauß Berge". Die saftigen Wiesen der Wesermarsch boten sich zur Weidenutzung an, und so finden wir eine große Viehwirtschaft mit fast 130 Stück Rindvieh.

Der Gutshof mit seinem Herrenhaus und seinen Wirtschaftsgebäuden, der so vielen namhaften Persönlichkeiten für kürzere oder längere Zeit Aufenthalt geboten hat, liegt heute still und verträumt da und wartet auf die Zukunft.

Andreas Büsching, PW den 12.08.99