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Die Recken zur Porta e.V.

"Die Recken zur Porta e.V" sind ein Verein aus dem Kreis Minden - Lübbecke. Der Sitz ist in Porta Westfalica. Der Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Sitten und Gebräuche des Mittelalters zu pflegen und zu fördern.
Wir nehmen aktiv an mittelalterlichen Festen und Märkten im mittel- bis norddeutschen Raum teil und versuchen auf diese Weise, das mittelalterliche Leben und Werken und die damit verbundene einzigartige Atmosphäre, die vor etwa 800 Jahren in unseren Breitengraden herrschte, der Öffenlichkeit nahezubringen.
Durch regelmäßig stattfindende Workshops innerhalb des Vereines, in denen wir mittelalterliche Gewänder und Ausrüstungen für Vereinsmitglieder herstellen, wollen wir das mittelalterliche Handwerk vertiefen und durch weitere Aktivitäten, wie z.B. Schwertkampf, Feuerspucken, Jonglage und Gauklerei, Schriftenmalerei, Tänze, Bildungsfahrten und Lagerleben, die historische, mittelalterliche Kultur und Lebensart wieder auferstehen lassen.

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Wir erwarten dabei keinerlei vorhandene Ausrüstung, helfen Euch aber gern bei Beschaffung oder Herstellung.
Alles was Ihr mitbringen solltet, sind Spaß und Interesse an mittelalterlicher Lebensweise und ihrer Darstellung.
Wenn Ihr weitere Fragen habt, meldet Euch bei uns!

Um unsere Mitglieder näher kennen zu lernen, schlagt das Reckenbuch auf.

 

 

Wie alles begann... (oder: "Die Entstehung der Recken")

Bückeburg, Mittelalterlich Spectaculum 1996

Am 22. Juni 1996 haben sich Ute, Uwe, Kurt, Paule und Peter im Bückeburger Schlosspark getroffen, um gemeinsam das Heerlager des Mittelalterlich Spectaculum zu besuchen. Als sie an die Kasse traten beschwerte sich Ute über den hohen Preis, worauf der Kassierer meinte: "Warum seid ihr nicht gewandet, dann wäre der Eintritt frei !"
Diesen Spruch zum Anlaß fing alles an. Es wurde darüber geredet und diskutiert und dann stand die Idee fest: Wir machen uns eigene Gewandungen und nehmen an dem Mittelalterlich Spectaculum 1997 teil, und zwar ohne Eintritt zahlen zu müssen.
Als ich von der Idee hörte, war ich sofort begeistert und so waren wir zu Sechst. Kuhfelle und Stoffe wurden eingekauft, Schnittmuster besorgt und Bier kaltgestellt. Wir trafen uns im Winter/Frühjahr 1996/97 einige Mal zu "Bastelstunden" und fertigten in lockerer Runde unsere Gewänder an. Niemand von uns dachte damals, daß wir die Schneiderei und Bastelei rechtzeitig und so gut hinkriegen würden. Doch einige Wochen vor dem Mittelalterlich Spectaculum 1997 wurden wir dann doch noch fertig.
Zur Einweihung und Härteprobe der Gewandungen veranstalteten wir im Wald ein Gelage. Nach einem ausgiebigen Mahl wurden einige Wettkämpfe bestritten. Es wurde mit Äxten geworfen, mit Bogen und Armbrust geschossen und Schwerter geschwungen. Nun stand dem Mittelalterlich Spectaculum in Bückeburg nichts mehr im Wege.

Bückeburg, Mittelalterlich Spectaculum 1997

Am 5. Juni 1997 war es dann soweit. Wir trafen uns mit Bekannten, die auch teilweise gewandet waren und zogen los zum Schlosspark Bückeburg. Bei der Kasse angekommen hieß es diesmal aber:
"Tut uns leid, nur im letzten Jahr war mit altertümlichen Gewandungen der Eintritt frei."
Mit einigem Grummeln und Rumoren wurde der Eintritt bezahlt und mit voller Stolz marschierten wir daraufhin in den Schlosspark ein. Nachdem der Frust mit Met heruntergespült worden war genossen wir die mittelalterliche Atmosphäre. Man unterhielt sich mit Darstellern und erste Kontakte wurden geknüpft. Hier und da wurden Fotos von uns geknipst und der Stolz auf die Früchte unserer Arbeit wuchs. Nach dem Turnier gesellten wir uns zu Ritter "Schroeder" (einen uns bekannten aktiven Teilnehmer des Turniers) und tagten bis spät in die Nacht.
Am zweiten Tag war unsere Gruppe auf drei Recken und eine Magdt zusammengeschrumpft. Der Rest lag mit schwerem Kopf (eins von den vielen Met war wohl schlecht) im Bett und bestritt einen aussichtslosen Kampf gegen die Nachwirkungen des Vorabends.

Auch an diesem Sonntag hatten wir viel Spaß und wurden schon voll als Teilnehmer des mittelalterlichen Marktes angesehen. Nach diesem Wochenende war klar, daß wir einen Verein ins Leben rufen mußten, um den Alltag im Mittelalter mit all seinen Facetten zu erforschen und an interessierte Dritte weiterzugeben.